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Bayerische Motoren Werke AG Artikel BMW Hauptsitz in München
Die Bayerischen Motoren Werke AG ist ein bedeutender bayerischer Hersteller von Autos und Motorrädern. BMW engagiert sich in dem Motorsport, u.a. in der Formel1.
Buch-Tipp: Abgefahren. In 16 Jahren um die Welt. Hervorragend Jeder Biker, der selbst einmal eine größere Tour unternommen hat, kann sich wunderbar in die Erlebnisse (gute und schlechte) der Beiden hineinversetzen. Ein Buch welches man so schnell nicht wieder weglegt, weil es das Abenteuer Motorrad auf eine wunderbare Art und Weise widerspiegelt. |
Buch-Tipp: Ausdauertrainer Radsport. Training mit System. Gute Balance zwischen Detailtiefe und Überblick Ich betreibe seit 20 Jahren Ausdauersport als Hobby, bzw. Ausgleich zu dem Beruf. In dem Rahmen dessen fahre ich auch seit mehreren Jahren freizeitmäßig Rad (MTB) und habe mir heuer erstmals ein Rennrad zugelegt. Dies hat meine Jahres-km-Leistung auf etwa 5 Tausend km erhöht. Da ich über wenig radspezifisches... |
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Vorgänger von BMW waren die Rapp Motorenwerke. Sie änderten ihren Namen in dem April 1917 zunächst in BMW GmbH und ein Jahr später in BMW AG; erster Geschäftsführer bis 1942 war Franz Josef Popp (1886 - 1954). In der jungen Firma machte sich der aufstrebende Ingenieur Max Friz schnell einen Namen: Er erfand 1917 einen Flugzeugmotor mit Höhenvergaser. Dadurch brachte der Motor auch in der dünneren Höhenluft Leistung. Diese Konstruktion bewährte sich so gut, dass BMW von der Preußischen Heeresverwaltung einen Auftrag über 2 Tausend Motoren erhielt. Am 17. Juni 1919 wurde mit einem BMW IIIa noch heimlich der Höhenweltrekord von 9.760 Metern erzielt, doch mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Frieden von Versailles schien bereits das Ende der Firma gekommen zu sein: Der Friedensvertrag verbot es für fünf Jahre, in Deutschland Flugzeugmotoren - damals das einzige Produkt von BMW - herzustellen. 1922 verließ Hauptaktionär Camillo Castiglioni die Firma und nahm die Namensrechte an BMW mit. Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW).
Diese waren aus dem am 7. März 1916 registrierten Gustav-Otto-Flugzeugwerk von Gustav Otto, einem Sohn des Ottomotor-Erfinders hervorgegangen. Dieser 7. März 1916 gilt in der offiziellen Firmengeschichtsschreibung als Gründungsdatum von BMW. Mit dem Wechsel von Castiglioni werden aus den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) BMW. Die Firma aber, die bis dahin BMW hieß, wurde zur Süd-Bremse und später dann zur Knorr-Bremse .
Ein Jahr nachdem Namenswechsel, 1923, entwickelten Max Friz und Martin Stolle das erste BMW-Motorrad, die R32, und legten damit den Grundstein für eine neue Produktionslinie: Motorräder. Friz brauchte für den Entwurf der R 32 ca. fünf Wochen. Bis heute hat sich das Grundprinzip dieses Motorrades erhalten: Boxermotor und Kardanantrieb in dem Doppelrohrrahmen.
Ab 1924 wurden auch wieder Flugmotoren hergestellt. Eine Referenz zu dem Flugzeugmotorenbau findet sich auch in dem weiß-blauen Firmenlogo wieder. Es zeigt in stilisierter Form einen drehenden weißen Flugzeugpropeller vor blauem Himmel.
Buch-Tipp: BMW Raritäten. Autos, die nie in Serie gingen Die anderen BMWs Dieses Buch ist nicht das 100. Buch über BMW Automobile! Natürlich geht es darin um BMW Automobile, aber nicht um die allseits bekannten Modelle, sondern um die Raritäten aus aller Welt, in deren Kern irgendwo BMW steckt.
Auf gut 160 Seiten werden so unterschiedliche Modelle wie der Motor-Pflug von 1919, der Kraka von 1963, ein... |
Start als Automobilhersteller | |
1928 übernahm BMW den Eisenacher Kleinwagen-Hersteller Dixi und avancierte so zu dem Automobil-Hersteller. Am 22. März 1929 produzierte BMW das erste Automobil. Das Auto hieß 3/15 PS und war ein Lizenzbau des britischen Austin Seven. Montiert wurde der Wagen in Berlin, wo er am 9 Juli des Jahres 1929 auch seinen Verkaufsstart erlebte. Die erste Neukonstruktion unter der BMW-Ägide war der 1933 vorgestellte 303 mit 1,2 Liter 6-Zylindermotor, eine Konstruktion von Fritz Fiedler (1899-1972). Infolge des ab 1933 wieder stark erweiterten Flugmotorenbaus wurde die Auto- und Motorradsparte fast zu dem Nebenzweck. Trotzdem gelangen mit den Neuentwicklungen 326 (1935), 327 (1937) und dem 1936 vorgestellten Sport-Roadster 328 hoch attraktive Modelle. Besonders der 328 überzeugte nicht ca. durch seine hervorragende Konstruktion, sondern auch durch zahlreiche Erfolge bei Sportwagen-Rennen, unter anderem der Mille Miglia 1940. Dieses Modell begründete den Ruf von BMW als Hersteller sportlicher Automobile, der auch nachdem Krieg in Erinnerung blieb. Den Briten gefiel der Wagen so gut, dass sie ihn in Lizenz als Frazer-Nash nachbauten, wobei diese Firma bereits seit 1934 schon importierte BMW-Motoren benutzt hatte.
Buch-Tipp: BMW Typenkunde. Alle Serienautomobile ab 1951 Informativ, übersichtlich und aktuell Diese Typenkunde informiert anschaulich über alle BMW-Serienfahrzeuge seit 1951. In sechs Abschnitten wird der Bogen vom "großen" BMW 501/502 bis zu dem aktuellen BMW 335i des Jahres 2006 gespannt und der Weg vom krisengeschüttelten Unternehmen der 50er Jahre bis zu dem erfolgreichsten deutschen Autokonzern aufgezeigt.... |
Während des 2. Weltkrieges | |
Nach Kriegsausbruch konzentrierte sich BMW ganz auf den Flugmotorenbau, wobei der bis zu 2 Tausend PS starke Doppel-Sternmotor „801“ zu den wichtigsten deutscher Flugzeuge gehörte. Er wurde unter anderem in die Focke-Wulf 190 eingebaut.
Buch-Tipp: BMW fahren. Ein fröhliches Wörterbuch Schmunzeln garantiert Ein Buch, daß wirklich auch BMW-Fahrer anspricht. Die netten kleinen Definitionen, der so typischen Merkmale eines BMW's (-Besitzers) und dessen Umfeld lassen kein Auge trocken und das Zwerchfell angespannt. Ein gutes Geschenk für alle, die auch über sich selbst schmunzeln können. |
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1945 war das Münchener Stammwerk fast völlig zerstört und das Automobilwerk Eisenach den Sowjets übergeben worden, 1952 wurde es dann zu dem VEB erklärt. Da das Eisenacher Werk in dem Besitz aller Produktionswerkzeuge war, konnte es sofort nachdem Krieg die Vorkriegs-Typen wieder anbieten. Dies geschah auch unter dem Namen „BMW“. Da BMW in München es nicht hinnehmen konnte, dass unter diesem Namen Autos angeboten wurden, ohne auf deren Produktion Einfluss zu haben, ließ man den Eisenachern 1951 das Führen des Namens „BMW“ gerichtlich verbieten. Die Eisenacher Fabrikate wurden daraufhin unter dem Namen „EMW“ angeboten.
Da in München bis dato nie Automobile produziert worden waren, und das Stammwerk zerbombt und von Demontagen betroffen war, dauerte es bis 1951, dass BMW das erste Nachkriegs-Automobil vorstellen konnte. Bis dahin hielt sich BMW mit der Fabrikation von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen über Wasser.
Kühlergrill des BMW 501, der auch als Barockengel genannt wurde
Der 1951 vorgestellte Wagen, ein exklusives Luxusmodell mit zunächst 6-Zylinder- dann V8-Motoren ausgestattet, erhielt ob seiner geschwungenen Karosserieform bald den Spitznamen „Barockengel“. Die Produktion dieses Wagens war leider so aufwändig, dass BMW bei jedem Exemplar ungefähr 4 Tausend DM drauflegte. Ein weiteres Problem war der ab Mitte der 50er Jahre stark rückläufige Motorrad-Absatz.
Auch der 1955 in Produktion genommene Kleinstwagen Isetta, eine Lizenzproduktion des italienischen ISO-Konzerns, konnte die sich schnell verschärfende Finanzkrise nicht abwenden. Das Unternehmen baue Autos für „Bankdirektoren und Tagelöhner“, schrieb Der Spiegel 1959.
Buch-Tipp: Bike-Reparaturhandbuch Super Hilfe für Hobby-Schrauber Das Buch ist ideal für Einsteiger geeignet, die ihr Fahrrad selbst warten und reparieren möchten, da alle Anleitungen Schritt für Schritt erklärt werden und dazu auch noch mit Bildern verdeutlicht sind. Mit diesen Anleitungen schafft es sogar ein Laie wie ich, sein Fahrrad selbstständig wieder fahrbar zu machen.... |
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Nachdem in den Geschäftsjahren 1958 und 1959 hohe Verluste erwirtschaftet worden waren, kam es zu der dramatischen Hauptversammlung vom 9.Dezember 1959. Vorstand und Aufsichtsrat, beide von der Deutschen Bank eingesetzt, legten ein Angebot vor, nachdem BMW an Daimler-Benz AG (Großaktionär ebenfalls Deutsche Bank) verkauft und die Kleinaktionäre fast enteignet worden wären. Das Schicksal von BMW schien besiegelt, da die Deutsche Bank dank des Depotstimmrechts etwa die Hälfte des Aktienkapitals vertrat. Und doch kam es anders: Die Kleinaktionäre wehrten das Übernahme-Angebot dadurch ab, dass sie mit Hilfe des Rechtsanwalts Dr. Friedrich Mathern die Bilanz anfechten ließen. Dazu genügten 10 % der Stimmen. Die Bilanz war in der Tat fehlerhaft, da in ihr die Entwicklungskosten für das neue Modell 700 innerhalb eines Jahres abgeschrieben worden waren. So war die Übernahme mit lautem Getöse geplatzt.
Buch-Tipp: Deutsche Motorräder 1945-1960 Ein umfassender Katalog In den hier behandelten 15 Jahren war Deutschland noch eine "Motorrad-Großmacht", was durch die rund 50 Marken der Nachkriegszeit ausführlich dokumentiert ist. 320 Seiten füllen die Kapitel über die Marken von "Adler" bis "Zündapp" - große Namen wie DKW oder BMW und vergessene Firmen wie "Gold-Rad"... |
Beginn des Wiederaufstieges | |
BMW blieb selbständig, aber es fehlte stets noch das so dringend benötigte Mittelklasse-Modell, für dessen Entwicklung kein Geld da war. Hier trat nun der Bad Homburger Industrielle Herbert Quandt auf den Plan. Er erklärte sich bereit, nach einem Kapitalschnitt eine anschließende Kapitalerhöhung durchzuführen, bei der er die nicht an den Mann gebrachten Aktien selbst übernehmen werde. Dies geschah auch, der Kapitalanteil der Quandt-Gruppe stieg auf ungefähr 60 Prozent, und die Banken verloren ihren Einfluß bei BMW. Dadurch und durch einen Verkauf des Turbinen-Werks in Allach bekam BMW ausreichende finanzielle Mittel für die Entwicklung des neuen Mittelklasse-Modells. Das Modell sollte Limousinen-Charakter aber eine hohe Motorleistung haben, in den 60er Jahren eine Marktlücke.
1962 wurde der neue „1500“ der „Neuen Klasse“ vorgestellt und wurde nach Anfangsschwierigkeiten und mit den Versionen „1800 und 2000“ zu einem großen Erfolg, der durch seine Siege bei Tourenwagen-Rennen noch verstärkt wurde. Der kometenhafte Wiederaufstieg von BMW kam mit dem 1966 vorgestellten Modell „Null-Zwei“ (1602,1802,2002) richtig in Fahrt und seither zählt BMW zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
1967 wurde die Hans Glas GmbH in Dingolfing übernommen und zu einem wichtigen Produktionsstandort ausgebaut. Der 1968 vorgestellte 6-Zylinder Wagen „2500“, später auch „2800“,“3,0 SI“ begeisterte die Fachwelt durch seine Laufruhe und sein Durchzugsvermögen.
Buch-Tipp: Die Trainingsbibel für Radsportler Bestes Trainingsbuch Ich bin selbst Radsporttrainer und habe schon viel Literatur zu dem Thema gelesen. Wer wirklich am Training mit Trainingsplan interessiert ist bekommt hier ein Buch das ihm 100%ig weiterhilft und in die Lage versetzt nach einem sinnvollen! selbst erstellten Plan zu arbeiten so daß sich bei konsequenter Umsetzung schnell Erfolge... |
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BMW-Armaturenbrett (BMW 320dt)
Seit dem 1972 als Nachfolger der „Neuen Klasse“ vorgestellten „520“ besteht die Nomenklatur für BMW-Modelle aus der Ziffer „3“,“5“, „7“ als Nennung für „Kompaktklasse“, „Mittlere Klasse“ und „Oberklasse“ und den angefügten zwei Ziffern für den Hubraum. Des weiteren genannt ein „i“ einen Einspritzmotor.
Beispiele: 318i, 525i, 750i. Coupes erhielten die 6, später auch 8. Das „d“ hinter den Typenkennziffern steht für Diesel. z.b 320d. Steht ein „cd“ dahinter, ist damit ein Coupe-Diesel gemeint.
Besonders erfolgreich war die 3er Reihe „E30“ ab 1983 mit ungefähr 2,3 Millionen Fahrzeugen oder auch die 1986 vorgestellte 7er Reihe „E32“, die erstmals mit V12-Motor angeboten wurde und mit Wucht in die Mercedes-Benz-Dominanz in der Oberklasse einbrach.
Bei der E28er und E30er Baureihe gab es auch die Modellreihe 325e/525e. Das "e" steht hierbei für "eta", das physikalische Zeichen für den Wirkungsgrad. Der eta-Motor war so kontruiert dass er mittels niedriger Drehzahl bei hohem Drehmoment weniger Benzin verbrauchte, aber nicht die BMW-typische Motorcharakteristik bot, die sich der BMW-Fahrer erhoffte. Daher wurden vom 325e bzw. 525e ca. kleine Stückzahlen verkauft, was ihn zu einer eher seltenen Modellvariante macht.
Buch-Tipp: Die Trainingsbibel für Triathleten Wirklich eine "Bibel" ! Ein wirklich sehr umfangreiches und informatives Buch. Der Titel "Bibel" ist wirklich gerechtfertigt!
Ganz besonders toll finde ich, dass man nicht mit vorgefertigten Trainingspländen gefüttert wird, sondern viel Information für eine individuell passende Trainingsgestaltung bekommt.
Die einzige Kleinigkeit, die mich... |
Rover, Rolls-Royce und Mini | |
1990 gründete BMW mit Rolls-Royce das Joint-Venture BMW-Rolls-Royce und wurde dadurch wieder zu dem Flugzeug-Triebwerks-Hersteller. Die 1994 erfolgte Übernahme des britischen Herstellers Rover entwickelte sich zu einem Debakel, das BMW insgesamt 9 Milliarden DM und den Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder sowie Technikvorstand Wolfgang Reitzle ihre Posten kostete. Beide schieden aus der Firma aus.
2000 wurde das Projekt Rover beendet und BMW behielt ca. die Kleinwagen-Marke Mini. Seit 2002 wird der neu entwickelte Mini mit großem Erfolg angeboten.
Seit 2003 ist BMW nach langen Auseinandersetzung mit Volkswagen (siehe Rolls-Royce) auch in dem Besitz dieser britischen Nobelmarke. Dank des fortdauernden Markterfolgs seiner Automobile hat BMW auch die Probleme mit Rover gut verkraftet und ist heute (2004) zwar einer der kleinsten, aber mit ungefähr 8 Prozent Umsatzrendite auch rentabelsten unabhängigen Automobil-Hersteller.
Ab 2005 startet das neue BMW-Werk bei Leipzig die Produktion mit der 3er-Reihe.
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- 1916 Gründung der Bayerischen Flugzeug-Werke (BFW )
- 1917 Umbenennung der Rapp-Motorenwerke in Bayerische Motoren Werke GmbH
- 1918 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft
- 1922 Aus den Bayerischen Flugzeugwerken wird BMW
- 1923 Bau des ersten Motorrades
- 1929 Bau des ersten Automobils BMW 3/15 PS
- 1934 Ausgliederung der Sparte Flugmotoren in die BMW Flugmotorenbau GmbH
- 1944 Starke Zerstörung des Werkes München durch Luftangriffe
- 1945 Erlaubnis zur Reparatur von US-Armeefahrzeugen und Motorradherstellung, aber gleichzeitig Demontage der Werke München und Allach
- 1948 Erstes Nachkriegsmotorrad
- 1959 Historische Hauptversammlung, auf der die Übernahme durch Daimler Benz verhindert werden kann
- 1961 Vorstellung des BMW 1500 ("Neue Klasse") auf der IAA - mit diesem Fahrzeug kommt der dauerhafte Erfolg
- 1963 Karl-Heinz Sonne übernimmt den Vorstandsvorsitz
- 1966 Vorstellung des BMW 1600-2, ein Jahr später kommt der legendäre BMW 2002
- 1967 Übernahme der Hans Glas GmbH, anschließend Ausbau zur Werksgruppe Dingolfing
- 1969 Umzug des Motorradbereichs nach Berlin
- 1970 Eberhard von Kuenheim übernimmt den Vorstandsvorsitz, er wird ihn bis 1993 innehaben. Gründung der Herbert Quandt Stiftung
- 1972 Bau des neuen Verwaltunggebäudes, des sog. Vierzylinders in München-Milbertshofen
- 1972 Bau des Werks in Südafrika
- 1973 Eröffnung des Werks Landshut
- 1979 Eröffnung des Motorenwerks in Steyr (Österreich)
- 1984 Eröffnung des Motorradwerks in Berlin-Spandau
- 1985 Baubeginn für das Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ)
- 1985 Gründung der BMW Technik GmbH für Vorentwicklungen
- 1987 Eröffnung des Werks Regensburg
- 1990 Offizielle Eröffnung des FIZ
- 1992 Eröffnung des Werks Spartanburg (South Carolina) in den Vereinigte Staaten Amerika
- 1993 Bernd Pischetsrieder wird Vorstandsvorsitzender
- 1994 Kauf der Rover Group
- 1998 Erwerb Namensrechte von Rolls-Royce
- 1999 Joachim Milberg übernimmt den Vorstandsvorsitz
- 2000 Gründung der Eberhard v. Kuenheim Stiftung
- 2000 Verkauf von Rover
- 2001 Eröffnung des Werks in Hams Hall
- 2002 Helmut Panke wird Vorstandsvorsitzender. Baubeginn für das Werk Leipzig
- 2004 Baubeginn für die BMW Welt (Auslieferungszentrum für BMW Automobile) München, Eröffnung 2006
- 2005 geplante Eröffnung des neuen BMW Werkes in Leipzig
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- 1917: Höhenflugmotor III a, Sechszylinder-Reihenmotor, 19 Liter, 185 PS (wassergekühlt)
- 1918: Höhenflugmotor IV, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 250 PS (wassergekühlt)
- 1919: Lastwagenmotor M4 A1, Vierzylinder-Reihenmotor, 8 Tausend ccm, 60 PS (obenliegende Nockenwelle)
- 1920: Bootsmotor M4 A12, Vierzylinder-Reihenmotor, 8 Tausend ccm, 60 PS (obenliegende Nockenwelle, Wendegetriebe)
- 1921: Compound-Motor für Personenwagen, Vierzylinder-Reihenmotor, 8 Tausend ccm, 60 PS (obenliegende Nockenwelle, angebautes 2-Gang-Getriebe)
- 1922: Kleinmotor M2 B15, Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 6,5 PS (Erster Serienbau eines Boxermotors)
- 1923: Motorrad R 32 mit querliegendem Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 8,5 PS, angeblocktem 3-Gang-Getriebe, Kardanantrieb, Doppel-Stahlrohrrahmen (erstes Motorrad dieser Konstruktion)
- 1924: Serienfertigung des Sechszylinder-Flugmotors IV, 22,9 Liter, jetzt mit 310 PS
- 1925: Motorrad R 37 mit obengesteuertem Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 16 PS, Stahlzylinder
- 1925: Motorrad R 39 mit Einzylindermotor, 250 ccm, 6,5 PS (erster Einzylindermotor von BMW)
- 1926: Flugmotor V, Sechszylinder-Reihenmotor, 24,3 Liter, 320 PS (erste Blockbauweise)
- 1926: Flugmotor V a, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 320 PS
- 1926: Flugmotor VI, Zwölfzylinder in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter, 550 PS (der meistgebaute flüssigkeitsgekühlte BMW Flugmotor)
- 1926: Motorrad R 42 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 12 PS
- 1927: Flugmotor VII a, Zwölfzylinder in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter, 600 PS
- 1927: Motorrad R 47 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 18 PS
- 1928: Flugmotor VIII U Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 530 PS, Untersetzungs-Getriebe
- 1928: Flugmotor BMW-Hornet, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, 525 PS, luftgekühlt (Lizenzbau)
- 1928: Motorrad R 52 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 12 PS
- 1928: Motorrad R 57 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 18 PS
- 1928: Motorrad R 62 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 ccm, 18 PS (erste 750-ccm-Maschine)
- 1929: Erster BMW Wagen mit Vierzylinder-Motor, 750 ccm, 15 PS (Lizenzbau)
- 1929: Motorrad R 63 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 ccm, 24 PS
- 1930: Flugmotor X a, Fünfzylinder-Sternmotor, 2,9 Liter, 68 PS, luftgekühlt
- 1930: Motorrad R 11 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 ccm, 20 PS (erster Preßstahlrahmen)
- 1930: Motorrad R 16 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 ccm, 33 PS
- 1931: Flugmotor VIII, Sechszylinder-Reihenmotor, 22,9 Liter, 530 PS
- 1931: Flugmotor IX, Zwölfzylinder-Motor in V-Form 60 Grad, 46,9 Liter, 800 PS
- 1931: Motorrad R 2 mit Einzylinder-Motor, 200 ccm, 6 PS
- 1932: Personenwagen A M4 mit Vierzylinder-Reihenmotor, 795 ccm, 20 PS (erste Eigenkonstruktion)
- 1932: Motorrad R 4 mit Einzylinder-Motor, 400 ccm, 14 PS
- 1933: Flugmotor 132, Serie 1 und 2, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, 650 PS, luftgekühlt
- 1933: Dreirad-Transportwagen mit Einzylinder-Motor, 200 oder 400 ccm, 6 oder 14 PS, Kardanantrieb
- 1933: Personenwagen 303 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.175 ccm, 30 PS (der erste BMW Wagen mit 6 Zylindern)
- 1934: Flugmotor 132 Dc, Neunzylinder-Sternmotor, 27,7 Liter, 850 PS
- 1934: Personenwagen 309 mit Vierzylinder-Reihenmotor, 875 ccm, 22 PS
- 1934: Personenwagen 315 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.475 ccm, 34 PS
- 1935: Personenwagen 315/1 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.475 ccm, 40 PS
- 1935: Personenwagen 319 und 319/1 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1875 ccm, 45 oder 55 PS
- 1935: Personenwagen 320 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 ccm, 45 PS
- 1935: Motorrad R 12 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 ccm, 20 PS
- 1935: Motorrad R 17 mit Zweizylinder-Boxermotor, 750 ccm, 33 PS (Einführung der Teleskop-Vorderradfederung in dem Preßstahlrahmen)
- 1936: Personenwagen 326 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 ccm, 50 PS (Drehstabfederung der Hinterachse)
- 1936: Personenwagen 328/Sport mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 ccm, 80 PS
- 1936: Personenwagen 329/Cabrio mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 ccm, 45 PS
- 1936: Motorrad R 3 mit Einzylinder-Motor, 300 ccm, 11 PS
- 1936: Motorrad R 20 mit Einzylinder-Motor, 200 ccm, 8 PS
- 1936: Motorrad R 5 mit Zweizylinder-Boxermotor, 500 ccm, 24 PS
- 1936: Motorrad R 6 mit Zweizylinder-Boxermotor, 600 ccm, 18 PS (Wiedereinführung des Doppel-Stahlrohrrahmen)
- 1937: Personenwagen 327 Coupé und Cabriolet mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 ccm, 55 PS
- 1937: Geländewagen 325 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1.975 ccm, 50 PS, Allradlenkung und Allradantrieb
- 1937: Motorrad R 35 mit Einzylinder-Motor, 350 ccm, 14 PS
- 1983: Motorradbaureihe K 100 mit längs eingebautem liegendem Vierzylinder-Reihenmotor, 1 Tausend ccm, 90 PS
- 1985: Motorradbaureihe K 75 mit längs eingebautem liegendem Dreizylinder-Reihenmotor, 750 ccm, 75 PS
- 2004: Einsatz von Kunststoff-Zierblenden (schwarz-hochglänzend oder -matt) für B-Säulen an Fahrzeugtüren anstatt Stahl- oder Aluminium-Roll-, bzw. Strangpressprofile
- 2004: Erstmalig TPE- anstelle EPDM-Formecken bei Dichtsystemen für versenkbare Seitenscheiben für Fahrzeugtüren
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Die BMW AG (WKN: 519000, ISIN: DE0005190003) setzte 2003 mit 104.342 Mitarbeitern 41.525 Mio. Euro (2002: 42.411 Mio. Euro) um.
Im Jahr 2003 wurden 928.151 Fahrzeuge der Marke BMW, 176.465 der Marke Mini und 300 Rolls-Royce Automobile sowie 92.962 BMW-Motorräder an die Kunden ausgeliefert. Insgesamt wurden in dem vergangenen Jahr 1.118.919 Fahrzeuge produziert, womit ein neuer Spitzenwert in der BMW-Historie erreicht wurde.
Der März 2004 war der erfolgreichste Monat in der Firmengeschichte. Es wurden 117.804 (Vj:106.972) +10 Prozent Autos ausgeliefert. Davon 98.017 BMW's, 19.737 Mini's und 50 Rolls Royce.
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Aktionärsstruktur der BMW AG | |
(Stand 2004)
- Familie Quandt: 46,6 %
- Johanna Quandt (Witwe von Herbert Quandt); 16,7 %
- Susanne Klatten (geb. Quandt, Tochter von Johanna und Herbert Quandt), Aufsichtsrätin; 12,5 %
- Stefan Quandt (Sohn von Johanna und Herbert Quandt), stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender; 17,4 %
- Allianz AG: 6,52 %
- Streubesitz 46,88 Prozent (seinerseits zu 40 Prozent bei institutionellen Anlegern)
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Eine ausführlichen Artikel über die Modellpalette der Bayerische Motoren Werke AG befindet sich unter BMW (Modelle).
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